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30 Jahre ASB-Auslandshilfe in Niedersachsen.
Von: J. Meier (ASB Hannover-Land/Schaumburg)[Barsinghausen] "...Die strahlenden Kinderaugen sind der größte Lohn für meinen ehrenamtlichen Einsatz..."
Niedersachsen/Barsinghausen. Ort ist heutzutage von „Nachhaltigkeit“ die Rede, wenn es um bestimmte Projekte geht. Die Auslandshilfe des ASB hat dieses Attribut allemal verdient – sie besteht bald seit nunmehr drei Jahrzehnten.
Früher hat Willy Meißner (65) in der ganzen Welt Rettungs- und Krankenwagen verkauft, so auch über Jahrzehnte an den ASB in Barsinghausen.
„Im Winter 1978, als das Calenberger Land eines Nachts innerhalb weniger Minuten von einer dicken Eisschicht überzogen war, bin ich dabei gewesen“, erinnert sich Willy Meißner an seinen ersten Kontakt zum ASB in Barsinghausen. „Eigentlich wollte ich an dem Tag nur mal ganz spontan das Auto vorführen, aber es wurde eine lange Rettungsnacht. Aus der spontanen Hilfe entstand eine enge Freundschaft zum ASB und seinen Menschen hier in Barsinghausen“, ergänzt Willy Meißner.
Heute hilft Willy Meißner ehrenamtlich beim ASB in der Auslandshilfe mit und fährt mit dem neuen 40-Tonner MAN Sattelzug Hilfsgüter nach Osteuropa. „Wenn einer wie ich sein ganzes Leben unterwegs gewesen ist, dann kann er nicht plötzlich zu Hause sitzen und Kartoffeln schälen“, mein Meißner mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht.
Neben Willy Meißner engagieren sich unter der Leitung von Holger Bades zurzeit noch drei weitere rüstige Rentner in der ASB Auslandshilfe, die den Sattelzug jedes Jahr 25 bis 30 Mal auf die weitere Reise in den Osten schickt. Fritz „Fritze“ Arndt (68) und Horst „Hotte“ Seegers (70) aus Wunstorf sind zwei von Ihnen. „Die Reisen halten mich jung und fit. Und solange meine Gesundheit das noch mitmacht, bin ich dabei“, sagt Horst Seegers selbstbewusst.
„Was meinen Sie wohl, wie die Kinder in den Heimen in Rumänien sich freuen, wenn ich neben dem Spielzeug auch ein paar Süßigkeiten mitbringe. Die strahlenden Kinderaugen sind der größte Lohn für meinen ehrenamtlichen Einsatz“, ergänzt Seegers, der seine nächste Tour im Sommer fahren will.
„Wir können Unterstützung durch zusätzliche ehrenamtliche Mitstreiter gut gebrauchen“, sagt Holger Bade, mit 45 jüngster der Truppe und Leiter der Auslandshilfe. Bade spendet jedes Jahr drei Wochen seines Jahresurlaubes und begibt sich wie die anderen Aktiven mehrmals af die fünftägige, immer auch ein wenig abenteuerliche Reise.
Neue Leute werden natürlich umfassend eingewiesen und fahren die ersten Touren grundsätzlich im Team. Schließlich will das Verhalten an den Grenzen und den Übernachtungsstationen geübt sein. Die Vorbereitungen – es sind immer reichlich Formalitäten zu erledigen – werden von Holger Bade in der Geschäftsstelle professionell durchgeführt. „Da muss keiner Angst haben, dass er sich vorab noch mit diversen Papieren rumärgern muss“, so Bade, der schon wieder in den Vorbereitungen für die kommende Tour nach Rumänien steckt.
Interessierte können sich rund um die Uhr unter 0800 / 22 19 212 kostenfrei beim ASB melden.
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- www.asb-in-basche.de (Reiseberichte etc.)



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