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ASB-Kreisverband Nienburg
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24.06.2015

Rettungsdienst

ASB-Kreisverband Nienburg setzt sich bei Vergabeverfahren durch

Übersichtskarte des bodengebundenen Rettungsdienstes im Landkreis Nienburg/Weser

Der ASB-Kreisverband Nienburg wird auch zukünftig einen Großteil des Rettungsdienstes im Landkreis Nienburg/Weser übernehmen. Neben dem DRK gab er in einem europaweiten Vergabeverfahren das insgesamt wirtschaftlichste Angebot ab.

Der Kreisausschuss beschloss in seiner Sitzung am Montag daher die Auftragserteilung an die beiden Rettungsdienstorganisationen. Der Landkreis hatte die Leistungen des Rettungsdienstes ab 01.01.2016 europaweit ausgeschrieben und hierfür die Rettungswachen im Kreisgebiet in drei organisatorisch wirtschaftliche Losbereiche aufgeteilt. Neben der Durchführung der Notfallrettung und des qualifizierten Krankentransportes war dabei auch der sogenannte erweiterte Rettungsdienst, d.h. die Spitzenabdeckung und Bewältigung von Großschadensereignissen, ausgeschrieben worden. Die notärztliche Versorgung war hingegen nicht Gegenstand der Vergabe.

Kreisverband betreibt zukünftig vier Rettungswachen

Zukünftig wird der ASB die bisher betriebenen Wachen in Rehburg, Stolzenau und Steimbke sowie zusätzlich die Rettungswache in Hoya betreiben und versorgt somit den gesamten Osten des Landkreises. Für die anderen Standorte, Nienburg, Marklohe, Warmsen und Steyerberg, erhielt das DRK den Zuschlag.
Insgesamt werden die Rettungsdienstorganisationen an den Standorten drei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), 10 Rettungswagen (RTW) und 5 Krankentransportwagen (KTW) im Regelrettungsdienst betreiben; davon 2 NEF, 4 RTW und einen KTW an den Standorten des ASB. Hinzu kommen neben Reservefahrzeugen zahlreiche Fahrzeuge zur Bewältigung von Großschadensereignissen, die ehrenamtlich besetzt werden.

Erstmals wird im Landkreis Nienburg ab Januar 2016 auch ein Schwerlast-Rettungswagen an der Rettungswache des DRK in Nienburg vorgehalten, der den Transport von besonders schwergewichtigen Personen ermöglichen soll.