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ASB Lüneburg kauft benachbartes Gebäude und weitet Angebot aus.
Von: Landeszeitung für die Lüneburger Heide[Lüneburg] Kreisverband schafft Platz für einen Treffpunkt und barrierefreie Wohnungen für die Senioren vom Kreideberg.
Lüneburg. Der Arbeiter-Samariter-Bund in Lüneburg will wachsen, er kauft ein benachbartes Gebäude samt Grundstück am Moldenweg. Im Haus, in dem unter anderem ein Lampen-Geschäft zu Hause ist, möchte der ASB fünf barrierefreie Wohnungen schaffen für Menschen, die bei Bedarf Pflegeangebote nutzen können. Zudem soll ein Treffpunkt für Senioren entstehen. Der ASB möchte sechs Arbeitsplätze schaffen für Betreuung und Beratung. Die Verträge mit dem Alteigentümer seien gemacht, berichten Geschäftsführer Harald Kreft und Vereinvorsitzender Wolfgang Schurreit. Am 1. Mai greift der Verkauf, dann soll auch mit nötigen Umbauten begonnen werden.
"Für uns ist es eine einmalige Gelegenheit, unser Haus der sozialen Dienste auszuweiten", sagt Schurreit. Denn am Moldenweg betreibt der ASB bereits eine Tagespflegeeinrichtung, bietet einen Pflegeservice an. Neben der Verwaltung sitzt dort auch die Wache des ASB-Rettungsdienstes. Gerade für Senioren vom Kreideberg und deren Angehörige wollen die Samariter Ansprechpartner sein. Denn eine Analyse hat ergeben, dass dort relativ viele ältere Menschen wohnen und dass ihre Zahl noch steigt.
Mit Hilfe von ihrem Berater Wolfgang Smercek will der ASB das Gebäude für seine Bedürfnisse umgestalten. So soll an das Gebäude ein Fahrstuhl angebaut werden, sodass Mieter und Kunden, die nicht gut zu Fuß sind, bequem in die oberen Stockwerke gelangen.
Wichtig sind für die Pläne auch Hallen hinter dem Gebäude, dort möchte Kreft die Ehrenamtlichen unterbringen, die sich im Katastrophenschutz engagieren. Sie können in den beheizbaren Garagen Fahrzeuge und Geräte unterstellen. Hallen in Vögelsen gibt Kreft dann auf.
Mit der Stadt sei man im Gespräch, berichtet Planer Smercek. Er geht davon aus, dass ein entsprechender Bauantrag genehmigt werde. Bestehende Mietverträge, der für das Lampen-Geschäft soll bis 2014 laufen, werde der ASB erfüllen. Rund 900 000 Euro investiert der Verein nach eigener Aussage in den Kauf, die Umbaukosten kalkulieren die Verantwortlichen mit etwa 300 000 Euro. Der ASB-Landesverband unterstütze die Lüneburger mit einem Darlehen.
Der ASB beschäftigt in seinen verschiedenen Sparten rund 100 Mitarbeiter, 100 Männer und Frauen engagieren sich zudem ehrenamtlich. Der Kreisverband zählt 7000 Mitglieder.
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- www.asb-lueneburg.org



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