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ASB Niedersachsen professionalisiert Grundausbildung für Ehrenamtliche
Multiplikatorenschulung für Führungskräfte in Rehburg-Loccum
Nienburg. Mit dem Ziel die Grundausbildung für die freiwilligen Helferinnen und Helfer in Katastrophenschutz und Schnell-Einsatz-Gruppen (SEGn) des ASB Niedersachsen weiter zu qualifizieren und landesweit zu vereinheitlichen fand unlängst eine Multiplikatorenschulung beim ASB Kreisverband Nienburg in Rehburg-Loccum statt.Unter der Leitung und Federführung der Samariter Marco Woltermann (ASB Ortsverband Göttingen) und Clemens Schröder (ASB Regionalverband Münster e.V.), die das Konzept ausgearbeitet und bereits im Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. erprobt hatten, wurden insgesamt 16 Führungskräfte aus ganz Niedersachsen geschult.
Inhaltlich umfasste der viertägige Lehrgang drei Module. In den Grundlagen für die Einsatzkräfte ging es zum Beispiel um rechtliche Fragen, Arbeitsschutz sowie Gefahren an Einsatzstellen und Fahrzeugkunde. Im zweiten Modul befassten sich Teilnehmer und Referenten mit allen Zusammenhängen rund um die Betreuung unverletzter Betroffener in Großschadenslagen. Den Abschluss stellte die Schulung von Einsatzkräften im Technikbereich dar.
Hier kam vor allem die Materialkunde zur Sprache bevor die praktische Ausbildung am Gerät gelehrt wurde. ´
„Der Lehrgang ist ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, zog Landesausbildungsleiter des ASB Niedersachsen e.V. Jens Sewohl, der dem Kurs selbst bewohnte, Bilanz. Und auch Woltermann war zufrieden mit dem Ertrag. Die relativ lange Entwicklungsphase des Konzeptes von etwa 3 Jahren habe sich gelohnt und auch aus dieser zweiten Durchführung nähme er erneut Anregungen für eine Verbesserung mit.
Die Führungskräfte der niedersächsischen ASB Einheiten haben nun ein sehr professionelles Handwerkszeug für die Ausbildung Ihrer Helferinnen und Helfer. Nun geht es an die Umsetzung in den ASB Gliederungen.
Marco Woltermann und sein Kollege Clemens Schröder wollen Ihr Konzept in den nächsten Monaten auch in anderen Landesverbänden des ASB Deutschland als Anregung präsentieren und gegebenenfalls weitere Multiplikatorenschulungen durchführen.



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