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21.10.2014

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ASB verschifft 21 Tonnen Ebola-Schutzausrüstung nach Gambia

Kurze Pause für's Foto: Die Container für das Schiff werden beladen (Foto: ASB Gambia)

21 Tonnen Hilfsgüter verschifft der ASB zur Ebola-Vorbeugung nach Gambia in Westafrika. Geladen sind ca. 150 Kubikmeter Schutz- und Hygiene-Ausrüstung.

Die ASB-Klinik in Serrekunda/Gambia, die vom ASB Lüneburg gegründet wurde, wird sie nicht nur selbst nutzen, sondern bildet auch Mitarbeiter als Multiplikatoren aus. Diese werden 30 Gesundheitszentren in dem kleinen Staat damit ausstatten und das dortige Personal im Umgang schulen.



Danke an alle Spender(innen) und das Auswärtige Amt

Für seine Klinik in Gambia hatte der Arbeiter-Samariter-Bund wegen der Ebola-Maßnahmen zu Spenden aufgerufen. Vielen Dank an alle, die sich bislang beteiligt haben oder es noch machen möchten (für Infos bitte hier klicken)!

Dass der ASB darüber hinaus noch weiteren Gesundheits-Stationen helfen kann, ermöglicht eine Ko-Finanzierung des Projektes durch das Auswärtige Amt in Höhe von rund 142.000 Euro.

 

Von Hightech-Schutzanzügen bis zu Gartenspritzen

ASB-Mitarbeiter aus Lüneburg und Hamburg halfen beim Beladen der beiden Container mit, die vom Hamburger Hafen aus auf See geschickt und am 7. oder 8. November in Gambia erwartet werden.

Sie enthalten Schutzanzüge und -brillen, Mundschutze, Handschuhe, Chlorbleiche und Gartenspritzen zur Desinfektion, Abfalleimer, Plastikplanen, berührungslose Fieberthermometer, Infusions-Lösung, Krankenunterlagen und OP-Kittel.

 

Weitere Verbreitung von Ebola verhindern

Mit dem Hilfsprojekt soll verhindert werden, dass das meist tödlich verlaufende Ebola-Fieber nach Gambia eingeschleppt wird und sich verbreitet. Die Epidemie hat schon mehrere westafrikanische Staaten erreicht; in Gambia sind bislang noch keine Fälle offiziell gemeldet worden.

Kliniken als Anlaufpunkte für Menschen mit Krankheiten aller Art gelten jedoch am ehesten als gefährdet. Durch die meist volle Belegung mit Patienten wäre hier zudem im Ernstfall das Risiko einer Ausbreitung hoch. Wichtig sind daher extreme Hygiene-Maßnahmen, das Vorhalten von Isolations-Räumen und ein sorgfältiges "Screening". Dabei werden neue Patienten zunächst untersucht. Dafür sind u. a. die berührungslosen Fieberthermometer gedacht. Eine der Herausforderungen: Ebola-Symptome ähneln denen der häufigen Malaria-Erkrankung.