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09.05.2016

Bundesjugendwettbewerb

Erste Hilfe um die Wette: Bückeburger ASJ vertritt Niedersachsen

Nadine Brockhoff (2. v. re.) mit ihren Bückeburger Samariterinnen und Samaritern (Foto: ASB/J. Heumann-Friedrichs)
Zwei der Aufgaben: eine Bauchverletzung und einen Sonnenstich (hinten) versorgen (Foto: ASB/B. Bechtloff)

St. Goarshausen/Bückeburg. Junge Lebensretter zeigen, was Sie drauf haben: Vom 5. bis 8. Mai maßen sich über 200 Jugendliche aus ganz Deutschland in Erster Hilfe, Allgemeinwissen und Geschicklichkeit. Die Arbeiter-Samariter-Jugend traf sich auf der Loreley in St. Goarshausen zum Bundesjugendwettbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet. Als Gäste waren auch Gruppen aus Österreich, Südtirol und von der Johanniter-Jugend dabei.

Niedersachsen wurde vertreten von einem Team aus Bückeburg, das sich im Juli 2015 durch den Gewinn des Titels "ASJ-Niedersachsenmeister" qualifiziert hatte: Moritz Höltke (13), Paula Jöhring (11), Luana Ladusch (13), Nico Schulte (16) und Lukas Wilkening (13).

In einem Parcours mussten die Teilnehmer ihre Kenntnisse in Erster Hilfe unter Beweis stellen. Realistisch dargestellte Verletzungen wie starke Verbrennungen oder Knochenbrüche sollten versorgt werden. Nach einem fingierten Herzinfarkt musste die Herz-Lungen-Wiederbelebung perfekt sein. Außerdem wurde das theoretische Wissen geprüft - nicht nur zu Erster Hilfe, sondern ebenso Allgemeinwissen. Auch die Geschicklichkeit wurde getestet: So mussten die Jugendlichen auf der Slackline balancieren, Holzscheite möglichst hoch stapeln oder Wasserbomben fangen. Auf einer Rallye, hoch hinauf bis zur Burg Rheinfels, hatten sie knifflige Aufgaben zu lösen.

Am Ende mussten sich die Niedersachsen den Hessen geschlagen geben, die in der Gruppe "Schüler" siegten. Nichtsdestotrotz gab es eine Urkunde und einen Pokal für das Team. "Jeder hat voller Elan mitgearbeitet und jeweils eine Verletzung versorgt. Meine Mädels und Jungs haben alles sehr gut gemacht, obwohl sie von allen die Jüngsten waren. Ich bin auf meine Truppe sehr stolz", freut sich ASJ-Leiterin Nadine Brockhoff.

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