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Explosive Altlasten: ASB evakuiert Bevölkerung.
[Hannover] Stadtteile Sahlkamp und Vahrenheide werden evakuiert. Samaiter helfen mit.
Hannover. Für rund 120 Helferinnen und Helfer des Arbeiter-Samariter-Bundes Landesverband Niedersachsen e.V. fiel das Ausschlafen am zweiten Juni-Wochenende aus: Vier britische Fliegerbomben aus dem 2. Weltkrieg sollten entschärft werden. Deshalb mussten ca. 18.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile Vahrenheide und Sahlkamp ihre Wohnungen zurücklassen.
Der ASB Ortsverband Hannover-Stadt der unter Federführung von Samariter Adrian Fairbain (Koordination) und Mohamed Abou-Taam (Fachberater Sanität) die sanitätsdienstliche Leitung für diesen Einsatz und damit eine logistische Herausforderung übernommen hatte, holte sich hierfür die Unterstützung der Samariterkollegen aus Hildesheim, Peine, Göttingen, Salzgitter sowie der Region Hannover.
In einer hannoverschen Schule stellten die Samariter eine Unterkunft für die Menschen zur Verfügung und versuchten, den Wartenden den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Neben Gratisgetränken bereiteten die ASB–Feldköche eine leckere warme Mahlzeit, die dankend von den 650 Betreuten angenommen wurde.
Außerdem evakuierten die Besatzungen der insgesamt 51 ASB-Fahrzeuge zusammen mit rund 50 weiteren Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes bis zum Mittag zwei im Evakuierungsgebiet liegende Seniorenheime.
Durch die schnelle Beseitigung der gefährlichen Blindgänger konnten der Rücktransport der Seniorinnen und Senioren dann schon am frühen Nachmittag beginnen.
„Der ganze Einsatz ging problemlos und flüssig von der Hand. Unsere Einsatzkräfte haben sich mächtig ins Zeug gekniet und ich denke, dass alle, die in den Genuss unserer Leistungen gekommen sind, zufrieden waren,“ resümierte Adrian Fairbain als Koordinator des Einsatzes. Fachberater Sanität Mohamed Abou-Taam ergänzte: „Bei dieser Evakuierung war es uns auch wichtig, eine gute Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr zu verwirklichen. Ich meine, dass uns das auch gelungen ist. Nicht zuletzt tatkräftige Unterstützung unserer Samariterkolleginnen und Samariterkollegen aus den anderen Orts- und Kreisverbänden, hat dazu beigetragen, diesen Einsatz so vorbildlich abzuarbeiten. Wenn Samariter an einem Strang ziehen, kommt gerne was Gutes dabei heraus.“
Gegen 17 Uhr konnten die Samariter nach vollbrachter Leistung den Rückweg in die Stützpunkte antreten, um den Abend dann geruhsam ausklingen zu lassen.
Besonders beeindruckt über den Einsatz zeigte sich ASB-Landesvorsitzender Andre Geyer: "Das freiwillige Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeit, neben dem Tagesgeschäft im Katastrophenschutz Leistung zu bringen und motivierte Ehrenamtliche, die in ihrer Freizeit Großes für die Allgemeinheit schaffen, stimmen mich optimistisch, dass unsere Gesellschaft sozial bleibt."
In diesem Sinne bedankt sich Geyer im Namen des gesamten Landesverbandes Niedersachsen e.V. ausdrücklich für den tatkräftigen und beispiellosen Einsatz der Samariterinnen und Samariter bei der Bombenräumung und wünscht sich auch in Zukunft auf das Engagement der Samariter zählen zu können.
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- www.asb-hannover.de



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