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13.01.2010

Feierlicher Geschäftsführerwechsel: ASB Heimgesellschaften verabschieden Dieter Schmidt in den wohlverdienten Ruhestand.

Von: W. Kasse (Deister-Leine-Zeitung)

[Egestorf] Melitta Keller übernimmt Verantwortung für die Entwicklung der beiden ASB Seniorenzentren in Rodenberg und Egestorf.

Wechsel in der Geschäftsleitung: Mit Blumen verabschiedete und begrüßte Auf­sichts­rats­vorsitzender und stellv. Landesvorsitzender des ASB Manfred Püster (1.v.l.) gestern Dieter Schmidt (1.v.r.) und Melitta Keller.

Egestorf/Rodenberg. "Mit Dieter Schmidt [rechts] verabschieden wir heute ein al­tes Schlachtross des ASB“, sagte ges­tern der stell­ver­tre­ten­de Landesvorsitzende und Auf­sichts­rats­chef der ASB-Heimgesellschaften, Man­fred Püster [links]. 

 

Gern lasse man Schmidt nicht ziehen, gönne ihm aber den wohlverdienten Ruhestand, merk­te Püster an. Wenn Dieter Schmidt zum Monatsende seinen Schreibtisch räumt, dann kann er auf 28 Jahre und zehn Monate Tätigkeit beim Arbeiter-Samariter-Bund zurückblicken. Die Entscheidung, mit knapp 60 Jahren in den Ruhestand zu gehen, traf er aus gesundheitlichen Gründen. Schmidt trat seinen Dienst beim ASB am 1. Juli 1978 an. Von 1992 bis 1994 war er in der Landesgeschäftsführung der Johanniter-Unfall-Hilfe tätig, im Oktober 1994 ging er zurück zum ASB. Er war aber nicht nur be­ruf­lich mehr als 30 Jahre lang für Hilfsorganisationen tätig, sondern zuvor auch schon eh­ren­amt­lich aktiv. „Das zieht sich eigentlich durch mein ganzes Leben“, sagte Schmidt. 

 

Zahlreiche Funktionen nahm Schmidt im Laufe der Jahre beim ASB wahr. Dazu zählte auch zeit­wei­se die Geschäftsführung des Kreisverbandes, die er 2004 an Jens Meier abgab. Seit Oktober 2002 zeichnete Schmidt als Geschäftsführer für die Geschicke der beiden ASB-Se­ni­o­ren­pfle­ge­zen­tren in Egestorf und Rodenberg verantwortlich. „Dieter Schmidt hat diese Häuser aufgebaut, und sie können sich sehen lassen“, stellte Manfred Püster fest. Der konsequente Auf- und Ausbau der Einrichtungen lag Schmidt stets besonders am Herzen. Für Egestorf erreichte er sogar eine Aus­zeich­nung als „empfehlenswertes Haus“ durch die Bundesinteressenvertretung der Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderungen (BIVA). 

 

Die Verantwortung für die Entwicklung der beiden Einrichtungen obliegt nun Melitta Keller. Die 49-Jäh­ri­ge Hannoveranerin wird als neue Ge­schäfts­füh­rer­in unterstützt von den Heimleiterinnen La­ris­sa Wagner (Egestorf) und Jutta Mackensen (Ro­den­berg). Die Diplom-Krankenschwester sei her­vor­ra­gend qualifiziert, so Manfred Püster. Sie war zuletzt im Management der Sophien-Kli­ni­ken Hannover tätig. 

 

Dieter Schmidt weiß indes schon, wie er die freie Zeit nutzen will: Fotografie, digitale Bild­be­ar­bei­tung und der Schiffsmodellbau sind seine Hobbys.