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29.04.2016

Katastrophenschutz

Für Katastrophen gut gerüstet: Neuer ASB-Einsatzleitwagen

Der neue Einsatzleitwagen des ASB Niedersachsen (Fotos: ASB/A. Droba)
Hans Dieter Wollborn und Harald Kreft (Mitte) vom ASB-Landesverband Niedersachsen übergeben den Autoschlüssel an Gruppenführer Marco Bloise (re.) und seine Landesfernmeldeeinheit
Im Funkraum wurden zwei Arbeitsplätze mit jeweils zwei Bildschirmen, Telefon, Fax und natürlich Funk eingerichtet.
Der Besprechungsraum bietet Platz für 5 bis 6 Kräfte, die den Einsatz koordinieren. Aus dem Funkraum können direkt Daten an das Equipment in diesen Raum übermittelt werden.

Der niedersächsische Katastrophenschutz ist künftig noch besser ausgestattet. Am Freitag, 29.4.16 weihte der ASB-Landesverband in Barsinghausen seinen neuen Einsatzleitwagen (ELW) ein. Das ist ein Einsatzfahrzeug, vom dem aus bei Katastropheneinsätzen oder Übungen die taktischen Einheiten koordiniert und geführt werden.

Vor allem Spenden zugunsten des ASB-Katastrophenschutzes waren es, die die Anschaffung des neuen Fahrzeugs ermöglichten. Der alte Einsatzleitwagen war rund 30 Jahre in Betrieb gewesen, sodass eine Modernisierung notwendig geworden war. Bei der Anschaffung wurde das Budget verantwortungsvoll und effektiv verplant. "Der neue ELW beinhaltet keine 'Luxusausstattung'", betont der Gruppenführer der Landesfernmeldeeinheit, Marco Bloise, "aber es ist alles an technischer und moderner Ausstattung enthalten, was wir als Fernmelder für Einsätze brauchen." Die Mitglieder der Einheit gehören zu den ehrenamtlich tätigen Einsatzkräften des ASB-Katastrophenschutzes.

Das Fahrgestell ist ein Mercedes-Benz-Sprinter 516 mit 120 PS und einem zulässigen Gesamtgewicht von 5.000 kg. Der Aufbau ist unterteilt in einen Funk-, einen Besprechungs- und einen Geräteraum mit Kabeltrommeln, Stromaggregat und -verteilern, Absperrmaterial, Beleuchtung, Handfunksprechgeräten u.v.m.

Neben dem modernen Digitalfunk wurden noch Anlagen für den herkömmlichen 4-m-Analogfunk verbaut. Grund: Noch immer ist nicht überall das digitale Funknetz ausreichend ausgebaut.
Die Antennen befinden sich in einer Dachbox. Bei einem Einsatz müssen sie auf einen Mast geschraubt werden. Das Dach ist begehbar. Mit einer Fernbedienung lässt sich vom Dach aus der Mast bis zu einer Höhe von 6 m ausfahren.

Wir bedanken uns vor allem bei allen Spenderinnen und Spendern des ASB und bei allen ehrenamtlichen Katatrophenschützern. Nur mit Ihnen sind Schadenslagen wie beim Jahrhunderthochwasser 2013 zu bewältigen. Möchten Sie bei dieser wichtigen Aufgabe mithelfen? Hier finden Sie Informationen!

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