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Aktuelles

21.04.2010

Jubiläum: ASB Diepholz wird 50 Jahre.

[Diepholz] ASB feierte 50jäh­ri­ges Bestehen mit viel Prominenz in Diepholz. 




Die promienten Gastredner (sparten nicht mit Lob und Anerkennung für den ASB Kreisverband Diepholz.

Diepholz. "Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft.“ Dies war der zentrale Satz, unter den Vor­sit­zen­der Bernt Streese am vergangenen Sonnabend die Jubiläumsfeier zum 50jährigen Be­ste­hen des ASB Kreisverbandes Diepholz stellte. 

 

Er erinnerte an die Anfänge der am 14. April 1960 durch fünf Samariter gegründeten 1. ASB Ko­lonne Diepholz, die seinerzeit auf Sportveranstaltungen ehrenamtlich ihren Dienst taten. Heute, so betonte Streese, sei der ASB Kreisverband Diepholz als mittelständiges Unternehmen mit einem vielfältigen Angebot an sozialen Dienstleistungen aus dem sozialen Netz der Stadt nicht mehr weg zu denken. 

 

Diesem Statement schloss sich auch stellvertretender ASB Landesvorsitzender Wolfgang Schurreit an, der den ASB Diepholz als „wichtigen Faktor in der Region“ bezeichnete und seine Un­ter­stüt­zung für weitere Aktivitäten zusagte.

 

In den folgenden Grußworten sparte die zahlreich anwesende Prominenz dann nicht an Lob und Anerkennung für den Kreisverband. So bescheinigte die stellvertretende ASB-Bundesvorsitzende Helga Wurbs dem ASB Diepholz Eifer und Ideen, wenn es darum gehe, Neues zu schaffen. Die Samariter hätten hier eine Menge erreicht und den ASB zu einem erfolgreichen und zukunftsorientierten Kreisverband geformt. 
Karl-Heinz Klare, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion Niedersachsens, sprach von 50 Jahren Erfolgsgeschichte im sozialen Bereich für Menschen, die Hilfe brauchen. 
Für Bürgermeister Dr. Thomas Schulze bedeuteten 50 Jahre ASB-Kreisverband Diepholz die Idee von der gelebten Solidarität.
Eingeschlossen in das Lob wurden daneben die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, darunter insbesondere die beiden noch lebenden Gründungsmitglieder Richard Heitmann und Herbert Hoffmann. 
Der niedersächsische Landtagsvizepräsident Hans-Werner Schwarz, welcher selbst längere Zeit im Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) tätig gewesen war, blickte auf die angenehme Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Vorsitzenden Wolfgang Hoffmann zurück und erinnerte daran, dass diesem die Umsetzung des ersten ASB-Kindergartens in Niedersachsen zu ver­dan­ken sei. 


Der zentrale Festvortrag schließlich erfolgte vom obersten Rang der anwesenden Prominenz. Staatssekretärin Frau Dr. Christina Hawighorst stellte das Ehrenamt in den Fokus ihrer Aus­füh­run­gen. Kontinuierlich habe sich der ASB Diepholz weiterentwickelt. Dem Motto „Helfen ist unsere Auf-gabe“ sei er jedoch stets treu geblieben. Der Erfolg habe dabei viele Mütter und Väter gehabt, die in den meisten Fällen ehrenamtlich gewesen seien.
Als einen Erfolg „ihres“ Ministeriums konstatierte sie, dass sich freiwillig Engagierte inzwischen keine Sorgen mehr machen müssten, nicht ausreichend versichert zu sein. Schließlich seien alle durch Haftungsschutz abgesichert. 
Besonders erfreulich fand die Staatssekretärin, dass es in Niedersachsen die meisten Ehrenamtli-chen gebe. Dies könne man nicht oft genug schätzen und würdigen, so Hawighorst, und wandte sich mit ihrem Appell auch an Betriebsinhaber und Vorgesetzte. 

 

Mit den Eh­run­gen der ASB Mit­glie­der für langjährige Mitgliedschaft kam der Kreisverband Diepholz im An­schluss an den Festvortrag die­sem Appell auch sogleich nach. 
Vorsitzender Bernt Streese zeich­ne­te insgesamt vier Samariter für eine beachtliche 40jährige Mit­glied­schaft aus. 17 Ehrennadeln für eine 25jährige Mitgliedschaft im ASB Kreisverband Diepholz über­reich­te Helga Wurb.