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10.06.2015

Interschutz

Risiko Stromausfall: Experten rufen zu Eigenvorsorge auf

Der Landesvorsitzende des ASB, Manfred Püster (li.), begrüßt Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius.

Zu den Besuchern des ASB-Standes auf der "Interschutz" in Hannover gehören auch zahlreiche prominente Besucher. Gleich zum Auftakt der Weltleitmesse für u.a. Katastrophenschutz und Rettung interessierte sich Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius für den Messeauftritt der Samariter und Samariterinnen.

Am Donnerstag, 11.06.15 folgt prominenter Besuch aus Bonn, der zudem aktiv am Programm mitwirken wird. Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), spricht zu einem brisanten Thema, über das seine Behörde die Bevölkerung schon seit Längerem aufmerksam macht:

Ist Deutschland auf einen längeren Stromausfall vorbereitet?

Obwohl die Stromversorgung in Deutschland generell als sehr sicher gilt, hält das BBK einen solchen „Blackout“ für möglich – z. B. durch einen Cyber-Angriff oder die physische Zerstörung neuralgischer Punkte der Netzinfrastruktur durch terroristische Anschläge. Außerdem bieten neue Technologien mit neuen Steuerungsmöglichkeiten zusätzliche Angriffsflächen.

Der Bestseller-Roman „Blackout – Morgen ist es zu spät“ von Marc Elsberg hat das Thema einer breiteren Öffentlichkeit ins Bewusstsein gerückt. Doch von vielen wird es immer noch unterschätzt. Dabei gehört zur Vorbereitung auf einen möglichen Stromausfall nicht nur der Schutz kritischer Infrastrukturen, sondern vor allem auch die Eigenvorsorge. Jedoch: Eine vom BBK beauftragte repräsentative Befragung ergab 2013, dass rund ein Fünftel der Bevölkerung keine Vorräte zuhause hat.

Alle interessierten Zuhörer(innen) sind herzlich zum Vortrag eingeladen:
Do. 11.06.15, 11.00 bis ca. 11.45 Uhr
Messe Hannover, ASB, Halle 24, Stand A18