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18.08.2015

Schnell-Einsatz-Gruppe

Schnell-Einsatz-Gruppe errichtet Notunterkunft für Flüchtlinge

Die Anne-Frank-Sporthalle wurde mit 200 Feldbetten ausgestattet.
Lutz Weseloh (SEG Markoldendorf) im Gespräch mit Sören Steinberg (Bürgermeister der Gemeinde Rosdorf)

Markoldendorf/Bad Lauterberg - Am Montagmorgen wurden die Schnell-Einsatz-Gruppen (SEGn) aus Markoldendorf und Osterode alarmiert. Gemeinsam mit dem DRK Northeim errichteten sie in der Anne-Frank-Sporthalle in Rosdorf eine Notunterkunft für die 200 Flüchtlinge. Diese mussten aufgrund des Starkregens aus der vorherigen Unterkunft in Groß Schneen evakuiert werden und wurden am frühen Nachmittag in Rosdorf erwartet.

ASB und DRK arbeiten hervorragend zusammen

Kurz vor ihrer Ankunft zog Einsatzleiter Frank Beckmann (DRK) ein positives Zwischenfazit und dankte den ehrenamtlichen Helfern von ASB und DRK für die hervorragende und schnelle Zusammenarbeit. Die Halle war in nur neunzig Minuten mit Feldbetten ausgestattet worden. Auch eine Feldküche wurde aufgebaut. Beckmann wies aber auch auf die schwierige Situation hin, in der sich die Flüchtlinge, darunter auch einige Kinder, befänden. Viele hätten ihre wenigen Habseligkeiten in der überfluteten Sporthalle Groß Schneen zurücklassen müssen. Für die Kinder hatten die Helfer Stofftiere und Spielzeug dabei. Bislang ist unklar, wie lange die Flüchtlinge in Rosdorf bleiben.  

Der ASB-Kreisverband Northeim/Osterode dankt den insgesamt 17 Einsatzkräften aus Markoldendorf und Bad Lauterberg für ihr schnelles und zuverlässiges und ehrenamtliches(!) Engagement.

Weitere Infos und Kurzfilme: Göttinger Tageblatt

(Text: Maren Schimkowiak/LG)