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Aktuelles

01.06.2010

SPD-Fraktion zu Gast beim ASB

Von: ASB/C. Stummeyer

Hannover/Barsinghausen. SPD-Frak­ti­on Region Hannover informierte sich beim ASB über den Rettungsdienst-Alltag. 

Rettungsdienst-Alltag: Clemens-Christian-Stummeyer demonstriert den interessierten SPDlern das Pulsoximeter, welches Auskunft über den Sauerstoffgehalt im Blut gibt. [Foto: ASB/G. Ohlendorf]

Barsinghausen. Wie sieht der Alltag auf einer Rettungswache aus? – Diese Frage wollten die Mitglieder der SPD – Fraktion in der Region Hannover erörtert wissen. 

 

Aus diesem Grund kam eine Delegation der zweier interessierter Arbeitsgemeinschaften unter Leitung von Sascha Glade (AG-Feuerschutz) und Elke Zach (AG-Soziales) zu den Ret­tungs­dienst­lern auf die Wache Barsinghausen. 

 

Zur Begrüßung erläuterte der Geschäftsführer der Rettungsdienst gGmbH Michael Schulz die mo­men­ta­ne Lage, die mit großer Planungsunsicherheit verbunden ist, da die Verträge mit der Re­gi­on Hannover Ende 2010 auslaufen. „Wir wissen im Moment nicht, wie es danach weitergeht. Bei vielen Mitarbeitern herrschen Existenzängste“, erklärte Schulz. Außerdem forderte Schulz: „Der Rettungsdienst sollte in seiner jetzigen Form bestehen bleiben, denn eine so ver­ant­wor­tungs­vol­le Aufgabe könne nicht dem freien Spiel des Marktes und des Preiskampfes überlassen werden, das auf dem Rücken des Personals ausgetragen würde.“ 

 

Über die anspruchvolle Tätigkeit informierten dann Rettungswachenleiter Torben Meyer und Clemens-Christian Stummeyer. Die beiden Rettungsdienstler aus Barsinghausen berichteten über ihren Arbeitsalltag und konnten den anwesenden Politikern ferner die Herausforderungen, die mit ihrem Dienst verbunden sind, nahe bringen. 

 

Außerdem ließen sich die SPDler von den ASBlern den Notfallrucksack aufsetzten und den De­fi­bril­la­tor in die Hand drücken. „Und nun stellen Sie sich vor, nachts um drei so beladen in den fünften Stock zu einer leblosen Person aufzubrechen, nachdem sie bei Schneefall zum Einsatzort ge­fah­ren sind“, regte Stummeyer die Phantasie der Politiker an. In den Wachenräumlichkeiten er­läu­ter­te Rettungswachenleiter Meyer das Qualitätsmanagement-System. 

 

Die Gäste zeigten sich durchaus angetan von der Gemütlichkeit der Wache und Meyer konnte berichten: „Nicht nur unsere Räume sorgen für Arbeitszufriedenheit, auch die gute Kollegialität trägt dazu bei. Unser Mitarbeiterstamm ist seit 2002 der gleiche und wir sind auf der Wache und im Einsatz ein eingespieltes Team.“ 

 

Im Anschluss an die Ausführungen zum Rettungsdienst stellte der Geschäftsführer des Kreis­ver­ban­des Jens Meier die Planung in Hinsicht auf das Bahnhofsprojekt umfassend dar.
Es sollen neben einem Bistrobetrieb ferner der Fahrkartenverkauf und die Breitenausbildung im Gebäude verortet werden. Einen ganz besonderen Clou konnte Meier präsentieren: „Wir können hier aufgrund der Multifunktionalität durch verschiebbare Wandelemente einen großen Raum für Veranstaltungen und Empfänge entstehen lassen. Diese könnten auch gerne von der Stadt Bar­sing­hau­sen genutzt werden.“ 

 

Ganz nebenbei konnten sich die Gäste von den gastronomischen Fähigkeiten der Samariter des Kreis­ver­ban­des überzeugen, denn die Verpflegungsgruppe versorgte die Anwesenden mit som­mer­lich­en Grillgut.