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Hoher Besuch und eindeutiges Votum
Unter den Augen des Bundesverbandes wählt ASB Landesverband Niedersachsen neue Vorstandsmitglieder
Hannover. Es war ein eindeutiges Votum, dass die Delegierten des ASB Niedersachsen am vergangenen Samstag bei der außerordentlichen Landeskonferenz im Hannover Congress Centrum abgaben. Mit 92 Ja-Stimmen von 99 abgegeben Stimmen wurde Manfred Püster, bisher stellvertretender Vorsitzender, zum neuen Landesvorsitzenden gewählt.
Andrea Schröder-Ehlers, Juristin und Landtagsabgeordnete aus Lüneburg, erhielt mit 95 Stimmen den Zuschlag die Funktion der Stellvertreterin zur übernehmen. Schließlich setzte sich Oliver Meyer aus Hannover im dritten Wahlgang mit 68 Stimmen gegen Bernt Streese aus Diepholz und Dr. Friedbert Mordfeld aus Barsinghausen durch.
Die Wahlen waren nötig geworden, nachdem der ehemalige Vorsitzende sowie ein weiteres Vorstandsmitglied den Vorstand im Verlauf des Jahres verlassen hatten.
Begrüßt wurden die Anwesenden von ihrem bisherigen und zukünftigen stellvertretenden Vorsitzenden Wolfgang Schurreit mit den Worten "Auf den ASB Landesverband Niedersachsen kann man sich verlassen". Dieser hieß auch die Ehrengäste willkommen unter denen sich viel ASB-Prominenz befand. Neben Christian Reuter, Bundesgeschäftsführer, und Helga Wurbs, stellvertretende Bundesvorsitzende, waren auch Ulrike Wendel, Vorsitzende der Bundeskontrollkommission und Dipl.-Kfm. Andreas Brennecke, Mitglied der Bundeskontrollkommission nach Hannover angereist.
Helga Wurbs stützte in Ihren Grußworten die Aussage Schurreits und dankte allen Haupt- und Ehrenamtlichen. Sie betonte, dass der ASB ohne die Zusammenarbeit dieser beiden nicht das sei, was er heute ist. Weiterhin richtete sie auch einen Apell an die weiblichen Mitglieder des Verbandes. "Der ASB sei auf der Führungsebene noch immer eine Männdomaine", sagte sie und rief die Frauen dazu auf, sich in Führungspositionen wählen zu lassen. Sie wünschte der Versammlung einen guten Verlauf und dem neuen Vorstand eine glückliche Hand; bevor sie das Wort an ihren Bundesverbandskollegen und Geschäftsführer Christian Reuter übergab.
Für Reuter, der sein Amt erst zu Beginn des Jahres angetreten hatte, war es gleichzeitig ein Antrittsbesuch beim ASB in Niedersachsen. Er betonte, dass er kein geborener ASBler wie sein Vorgänger Wilhelm Müller sei, dass er es aber als den richtigen Weg sehe, jemanden von Außen auf diese Position zu setzen, der unbefangen und mit einem neuen Blick auf die Dinge, seine Aufgaben angehe. Nach dem Wunsch nach noch mehr Offenheit, Transparenz und Dialog im ASB insgesamt, schloss er sich den abschließenden Wünschen seiner Vorrednerin für einen guten Versammlungsverlauf und einer glücklichen Hand für den neuen Vorstand an.
Die Konferenz an der insgesamt 112 Teilnehmer, davon 102 wahlberechtigte Delegierte teilnahmen, verlief reibungslos und schloss gegen 13.10 Uhr.
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