Lehrrettungswachen
Eine Lehrrettungswache ist eine Rettungswache, an der junge Menschen ausgebildet werden, die im Rettungsdienst tätig werden wollen.
Als fester Bestandteil der Ausbildung dient dieser praktische Abschnitt einer Vertiefung der zuvor erworbenen theoretischen Kenntnisse.
Durch eine langjährige Erfahrung unserer Ausbilderinnen und Ausbilder und der verbandseigenen Qualitätsansprüche, dürfen Sie sich darauf verlassen, dass Sie an den Lehrrettungswachen des Arbeiter-Samariter-Bundes eine hochwertige und umfassende Ausbildung erhalten.
Das Praktikum an einer Lehrrettungswache ist Bestandteil der Ausbildung von
- Rettungshelferinnen, Rettungshelfern
- Rettungssanitäterinnen, Rettungssanitätern
- Rettungsassistentinnen, Rettungsassistenten.
Die Auszubildenden für den Rettungsdienst und Krankentransport sammeln hier im Anschluss an die schulische Ausbildung praktische Erfahrungen und trainieren das Handwerk.
Gemäß den gültigen Gesetzen sind für Rettungsassistentinnen/Rettungsassistenten ein Jahrespraktikum oder nebenberuflich 1600 Stunden, für Rettungssanitäter/innen 160 Stunden und für Rettungshelfer/innen 80 Stunden Praktikum an einer Lehrrettungswache vorgesehen.
Nicht zuletzt aufgrund immer höher werdender Ansprüche legt der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Niedersachsen e.V. großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung des Rettungsdienstpersonals. Eine fachkompetente Landesausbildungsleitung ist daher beständig damit beschäftigt, die Grundlagen der praktischen Ausbildung zunehmend effizienter und anspruchsvoller zu gestalten.
In den Lehrrettungswachen vor Ort werden Auszubildenden des ASB nur erfahrende Rettungs- und Lehrrettungsassistenten als Mentoren an die Seite gestellt. Diese überwachen das Praktikum und geben den angehenden Rettungshelfern, Rettungssanitäter und –assistenten Anleitungen.
Unterstützung erfahren die Praktikantinnen/Praktikanten zudem von qualifizierten Ausbilderinnen und Ausbildern. Regelmäßige Trainingseinheiten und Fortbildungen begleiten sie als Pflichtveranstaltungen durch das Praktikum. Zur Anwendung kommen moderne Übungsmaterialien und aktuelle Techniken.
Ergänzt werden diese Module durch Einsatzbesprechungen, Lernzielkontrollen und Gespräche mit dem Praktikanten. So können neben der Feststellung des aktuellen Ausbildungsstandes Defizite offen gelegt werden, die in der weiteren Schulung besondere Berücksichtigung finden.
Auf diese Weise werden die Auszubildenden zu sensibel, bedacht, wirtschaftlich, sicher und flexibel handelndem Rettungsdienstpersonal mit einer großen Fachkompetenz auf dem vielseitigen Gebiet der Notfallrettung und des Krankentransports ausgebildet.



Landesverband Niedersachsen