Der ASB trauert um Dr. med. Peter Schempp

Der ASB ist um einen Freund und großen Samariter ärmer: Dr. med. Peter Schempp ist im Alter von 72 Jahren verstorben. Seit 1994 war er Vorsitzender des ASB Wilhelmshaven/Friesland und hat viel bewirkt.

Trotz seines fordernden Berufs – bis zu seiner Pensionierung war er Oberarzt im Klinikum Wilhelmshaven  fand er die Zeit, sich ehrenamtlich für den Arbeiter-Samariter-Bund zu engagieren. In den 24 Jahren seines Vorsitzes konnte der ASB zu einem der größten Wohlfahrtsverbände der Region wachsen.

Maßgeblich war er am Aufbau des ASB-Rettungsdienstes beteiligt. Da er als Arzt in der Änästhesiologie und operativen Intensivmedizin arbeitete, war er genau der Richtige für diese Aufgabe und steuerte sein Fachwissen bei. Unter seiner Regie entstanden auch drei Tagespflege-Einrichtungen, eine Pflegestation mit einer Palliativ-Station und vieles mehr.

Er plante aber nicht nur, sondern arbeitete auch an der "Basis" ganz praktisch mit. So stellte er sich der Flüchtlingsunterkunft in Wilhelmshaven sofort als behandelnder Arzt zur Verfügung, als Unterstützung gebraucht wurde. Auch später blieb er am Ball und unterrichtete in mehreren Unterkünften Deutsch.

Noch zwei Tage vor seinem Tod war Dr. med. Peter Schempp bei einer ASB-Vorstandssitzung dabei. Mit ihm hat am 29. August nicht nur der ASB-Kreisverband, sondern auch der gesamte ASB-Landesverband Niedersachsen einen Freund und großen Samariter verloren. Wir trauern und werden ihn vermissen. Unsere Gedanken sind bei seinen Lieben.