ASB Nienburg

Umzug der Rettungswache Hoya

Das ASB-Rettungsdienst-Team in Hoya hat nach langer Vorfreude endlich die neugebaute Rettungswache an der Langen Straße bezogen. Ab Ende Mai werden im neuen Schulungsraum der Wache auch Erste-Hilfe-Schulungen angeboten.

Mit einer Sektdusche und einem Umtrunk feierte der Rettungsdienst in Hoya den Einzug in die neue Wache.

Foto: ASB/N. Lorenz

'89, '06, '09, '18, 2022: Das ist nicht etwa ein schlechter Versuch den bekannten WM-Song der Sportfreunde Stiller nachzuahmen, aber mit Sportlichkeit und Gewinnen hat es durchaus zu tun. Es sind die Jahre in denen die Rettungswachen des ASB-Kreisverbandes Nienburg in Stolzenau, Rehburg und Hoya umgezogen sind. Immer mit dem Ziel die Bedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verbessern und den zeitgemäßen Ansprüchen an eine moderne Rettungswache gerecht zu werden.

Rettungsdienst Hoya startet jetzt von der Langen Straße

Der jüngste Umzug geschah kurz vor Ostern. An zwei Tagen räumten die Samariter die angemieteten Räume an der Von-Kronenfeld-Straße in Hoya und richteten sich im ASB-eigenen Neubau an der Langen Straße ein. Seit dem 11. April starten sie von hier aus zu Ihren Notfalleinsätzen.

Aus diesem Anlass gab es von Nico Eickhoff eine Sektdusche für den Rettungswagen und einen Umtrunk für die Retter – natürlich alkoholfrei. „Wir freuen uns einfach riesig, dass wir jetzt endlich einziehen können“, sagte der stellvertretende Rettungsdienstleiter des ASB-Kreisverbandes. „Nachdem die Bauarbeiten am Ende etwas länger gedauert hatten als geplant, sind wir vor lauter Vorfreude schon ganz unruhig geworden“, lacht er. Ursprünglich war ein Einzug bereits zu Weihnachten geplant.

Die Freude über die Fertigstellung teilte auch Kreisgeschäftsführer Jens Sewohl. „Für unsere Mitarbeiter ist das eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen um mehr als 200 Prozent.“ Die alte Rettungswache in Hoya, die der ASB nach der Ausschreibung Ende 2015 vom DRK übernommen habe, sei nicht mehr zeitgemäß gewesen und wäre aus allen Nähten geplatzt. „Dabei darf man nicht vergessen, dass sie für ganz andere Ansprüche gebaut war“, räumt er ein.

Das neue Gebäude, in direkter Nachbarschaft zur neuen Tagespflege des ASB, wird den Ansprüchen an eine moderne Rettungswache gerecht. „Jeder der einen Job ausübt, bei dem er oft mehr als 8 Stunden pro Schicht und darüber hinaus an Wochenenden, Feiertagen und auch nachts auf der Arbeitsstelle verbringt, weiß, wie wichtig eine vernünftige Umgebung und ein angenehmes Arbeitsumfeld sind“, so Sewohl.

Die Samariter besetzen in Hoya 2 Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug. Damit sind mit Auszubildenden und Praktikanten zeitweise 6 bis 8 diensthabende Retter plus Rettungswachen Leitung zwischen 12 und 24 Stunden gemeinsam vor Ort.

Benachbarte Tagespflege und Fahrdienst-Stützpunkt eröffnet im Mai

Der Fahrdienst des ASB wird zukünftig in den Räumen der anliegenden Tagespflege untergebracht sein. Aus Erfahrungen in Stolzenau wissen die Samariter, wie sehr die Fachbereiche und die Mitarbeiter von der räumlichen Nähe profitieren.

Ab Mai auch öffentliche Erste-Hilfe-Schulungen in der Wache

Neu wird das Angebot regelmäßiger öffentlicher Erste-Hilfe-Kurse im Schulungsraum der Rettungswache sein. Die Schulungen sollen parallel zur Eröffnung der Tagespflege im Mai starten.