Niedersachsens Sozialministerin Rundt besucht ASB-Tagespflege

Celle. "Ich lese die Konzepte immer nur auf dem Papier", bedauert die Ministerin. Doch sie will sich auch ein Bild machen. Landessozial- und -gesundheitsministerin Cornelia Rundt unternahm heute mit Journalisten einen Spaziergang entlang der Hattendorffstraße in Celle.

Landessozial- und -gesundheitsministerin Cornelia Rundt Ministerin Rundt wurde bei ihrem Besuch u. a. von Anwohnerin Clothilde Vette begleitet.
Foto: Oliver Knoblich
Jan Hungerland, Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Celle (links), zeigt Cornelia Rundt und den Journalisten die Tagespflege.
Foto: Oliver Knoblich

Diese Straße ist eine ganz besondere, denn sie beherbert mehrere Wohn- und Versorgungsmodelle, darunter die ASB-Tagespflege. Die teilstationäre Einrichtung des ASB ist die perfekte Ergänzung für hilfe- und pflegebedürftige Menschen, die in den Wohnprojekten der Straße leben, aber auch für Senioren aus der Umgebung.

So informierte sich die Ministerin auch über die Wohngruppe "Celler Wo-Ge" und das Projekt "Wohnen im Alter". Jüngere Menschen leben ebenfalls hier: Weitere Projekte heißen "Single-Wohnen", "Wohnen für Alleinerziehende" und "Wohnen mit Kind". Ergänzt werden diese durch einen Nachbarschaftstreffpunkt, Gärten und ein privates Kunst- und Kulturprojekt. "Es ist unglaublich interessant, das zu sehen", sagte Rundt, nachdem sie sich auch mit Bewohnerinnen unterhalten hatte. Alles sei optimal kombiniert. Dass einige der Wohnmodelle mit Landesmitteln unterstützt worden sind, gebe ihr ein sehr gutes Gefühl.