ASB Niedersachsen wählt Landesvorstand

Barsinghausen. Rund 100 Delegierte der niedersächsischen ASB-Verbände wählten den Landesvorstand und andere Ehrenamtliche, die sie in den nächsten vier Jahren vertreten werden.

Joachim Uebermuth vom ASB-Regionalverband Braunschweiger Land bei der Wahl der ehrenamtlichen Spitzenvertreter des ASB Niedersachsen
Foto: ASB/A. Droba

Manfred Püster wurde mit 93 Ja-Stimmen erneut zum Landesvorsitzenden gewählt. Bestätigt wurden ebenfalls seine beiden Stellvertreter Dr. Friedbert Mordfeld und Andrea Schröder-Ehlers sowie Eva Schlaugat und Johannes Gust.

Oliver Meyer stellte sich nicht mehr zur Wahl. Für ihn sandte die Konferenz Matthias Vonnemann in den Landesvorstand, den 1. Vorsitzenden des ASB-Ortsverbands Hannover-Stadt. Auch Landesjugendleiter Jörn Mrusek, der die ASJ im Landesvorstand vertreten hatte, trat nicht mehr an. Seine Nachfolgerin ist Svenja Lürig, ebenfalls aus Hannover.

Aus dem Landesvorstand wechselte Oliver Meyer in die dreiköpfige Landeskontrollkommission, neben Hans-Jürgen Schünemann und - ebenfalls ein Neuzugang - Jörg Brockhoff.

 

 

Der bisherige Landesvorstand des ASB Niedersachsen (v.l.: Eva Schlaugat, Dr. Friedbert Mordfeld, Manfred Püster, Andrea Schröder-Ehlers, Oliver Meyer, Johannes Gust)
Foto: ASB/A. Droba

Rückblick auf die Herausforderungen und Erfolge der vergangenen vier Jahre

Alle drei Landesgeschäftsführer blickten auf die vergangenen vier Jahre zurück. Einer der Höhepunkte war das neue Projekt "Wünschewagen", mit dem Menschen letzte Wünsche erfüllt werden. Hauptgeschäftsführer Hans Dieter Wollborn fokussierte sich auf das Personalmanagement. Das Wachstum der Mitarbeiterzahlen ist demnach hart erkämpft: Denn trotz allem bereitet nach wie vor der Fachkräftemangel nicht nur dem ASB große Sorgen, vor allem im Rettungsdienst und in der Pflege.

Auch Landesgeschäftsführer Michael Bartling ging darauf ein. Vor allem angesichts der Expansion im Pflegebereich - der ASB betreibt in Niedersachsen mittlerweile über 30 Tagespflege-Einrichtungen - ist der Fachkräftemangel eine extreme Herausforderung. Dazu kämen immer stärkere gesetzliche Vorgaben und sich ändernde Rahmenbedingungen. Der Landesgeschäftsführer Finanzen, Udo Zachries, sprach ebenfalls die immer komplizierter werdende Gesetzgebung und Bürokratie an. Für Vereine habe es in den vergangenen vier Jahren Phasen mit wenig Rechtssicherheit gegeben. Der ASB betreibe nicht Wachstum um jeden Preis, betonte Bartling. Die traditionelle Rolle des ASB Niedersachsen als Pionier im Pflegebereich beziehe sich heutzutage mehr denn je auf innovative Ideen und Ziele, die wir für unsere Kunden entwickeln.

Im Herbst 2015 kam er als syrischer Kriegsflüchtling in die ASB-Notunterkunft Sumte. Heute spricht er annähernd perfekt Deutsch, arbeitet als IT-Experte beim ASB in Barsinghausen und engagiert sich am Wochenende als Delegierter: Mohamad Rouhi Safwa.
Foto: ASB/A. Droba