Jugendarbeit und Katastrophenschutz unter neuer Führung

Beim ASB Niedersachsen und bei der ASJ (Arbeiter-Samariter-Jugend) gibt es einen Wechsel. Der langjährige ASB-Landesfachdienstleiter Katastrophenschutz, Harald Kreft, übergab sein Amt an Thomas Heine. Und Theresa Wuitschick ist als neue Landesjugendreferentin die Nachfolgerin von Kira Weißbach.

v. l.: der scheidende ASB-Landesfachdienstleiter Katastrophenschutz Harald Kreft, Hans Dieter Wollborn (Hauptgeschäftsführer ASB Niedersachsen) und Kreft-Nachfolger Thomas Heine
Foto: ASB/J. Sewohl

Harald Kreft hatte die landesweite Koordination des ASB-Katastrophenschutzes und der Schnell-Einsatz-Gruppen zusätzlich zu seiner Arbeit als Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Lüneburg übernommen. Nach insgesamt 41 Jahren hauptamtlicher Tätigkeit beim ASB möchte der Sechzigjährige nun wohlverdient etwas kürzertreten und über gibt die Landesfachdienstleitung an seinen Kollegen Thomas Heine ab. Dieser ist Geschäftsführer des ASB-Kreisverbandes Osnabrück.

Bereits mit zwölf Jahren wurde Harald Kreft Mitglied. Das zeigt, wie wichtig Jugendarbeit ist, um engagierte Menschen für den ASB zu gewinnen. Zwei Jahre lang war das eine der Aufgaben von Landesjugendbildungsreferentin Kira Weißbach. In dieser Zeit hat sie viel bewegt. Nun arbeitet und reist sie für ein Jahr in Kanada und hat sich entschieden, die Landesjugendleitung nicht nur vertretungsweise abzugeben. Die Stelle wurde ausgeschrieben und unter vielen Bewerberinnen und Bewerbern die Richtige gefunden: Theresa Wuitschick. Noch einige Wochen arbeiteten beide gemeinsam.  "Es ist schon eine Herausforderung, aber Kira hat mich gut eingearbeitet und alles so hinterlassen, dass ich schnell reingekommmen bin", erzählt Theresa. "Ich fühle mich schon richtig wohl!"

Theresa Wuitschick aus Braunschweig ist Nachfolgerin von Kira Weißbach.
Foto: ASJ/J. Hicks
Kira Weißbach war seit 2016 Jugendbildungsreferentin der ASJ Niedersachsen.
Foto: ASB/C. Behrens

Die 27-Jährige, die in ihrer Freizeit gern in der Natur wandert und Logikrätsel löst, kam bereits mit sechs Jahren zu einem Jugendverband: der Kinderfeuerwehr. Mit 15 wurde sie zudem Gruppenleiterin beim katholischen Jugendverband Kolpingjugend und ist seit 2014 ehrenamtliche Vorsitzende des Dachverbandes BDKJ, Diözesanverband Hildesheim.

Studiert hat Theresa Erziehungswissenschaft (Bachelor) und Organisation, Governance und Bildung mit Schwerpunkt Bildungswissenschaft (Master). Sie engagierte sie sich weiterhin bei der Feuerwehr, arbeitete in einer Wohngruppe mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und deutschen Jugendlichen und anschließend in der Schulsozialarbeit.

In der Jugendverbandsarbeit ist die bekennenden Optimistin mit ganzem Herzen dabei: "Ich möchte mich für etwas Gutes engagieren und habe mich deshalb bei der ASJ als Jugendbildungsreferentin beworben. Mir macht es Spaß, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Bildung und Selbstreflexion bedeuten Fortschritt und sind für mich die besten Mittel gegen Ignoranz und Ungerechtigkeit. Auch ist es mir wichtig, die Interessen und Bedürfnisse junger Leute in der Gesellschaft sichtbar zu machen und zu vertreten."